Ratschläge

Home

 

Sozialisation

 

Impfungen

 

Ratschläge für alle “Wondering Stars, die ein neues Zuhause gefunden haben.
Wir möchten Ihnen ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben, die Ihnen das
Zusammenleben mit Ihrem neuen Lebensgefährten erleichtern. Es ist wichtig,
daß Sie Ihren neuen Hausgenossen als Hund erkennen und somit seine eigene
Art, Wünsche und Prioritäten. Es ist allerdings auch überaus wichtig, in jungen
Jahren spielerisch mit der Erziehung zu beginnen. Die in der ersten Zeit ge-
machten Fehler sind nur schwer, wenn überhaupt, rückgängig zu machen.

Sicherheitsvorkehrungen:
Gehen Sie mit wachen Augen durch Ihre Wohnung und fragen Sie sich: was ist
für den Welpen gefährlich oder was ist durch den Welpen in Gefahr? Wie ein
Kleinkind nimmt auch ein Welpe alles in den Mund, kaut darauf herum und
schluckt es auch schon einmal.deshalb können Nadeln, Buntstifte, Büro-
klammern, Kabel jeglicher Art und, Plastik, Blumen,Blumenerde etc. für ihn
zur Gefahr werden.-Bei anhaltendem Erbrechen ist immer an einen Fremd-
körper in Magen oder Darm zudenken.
Andererseits sollten Sie die Dinge, an denen Sie hängen, in Sicherheit bringen.
Der kleine Welpe hat nicht unsere Wertvorstellungen.
Eine Treppe ist für den Welpen lebensgefährlich. Offene Stufen - sie können
hindurchfallen - glatte Stufen - sie rutschen aus, finden keinen Halt und
stürzen.Aufgrunddessen wäre es sinnvoll die Treppe zu sichern oder zu ver-
sperren.
Bitte zäunen Sie Ihr Grundstück ein und entfernen Sie alle giftigen Pflanzen
in Ihrem Garten und streuen Sie niemals Gift.
Spielzeug: Tennisbälle o.ä. bitte nicht benutzen. Sie können den Hund damit
verletzen, z.B. Zähne ausschlagen.

Ein neues Zuhause:
Auf Wunsch rufen wir Ihren neuen Lebensgefährten mit dem ihm neu zuge-
dachten Namen.Bei seiner Ankunft lassen Sie ihn ruhig gewährenEr möchte
seine, für ihn neue Umgebung, in Ruhe betrachten und kennenlernen.
Kinder neigen dazu, mit Welpen voller Freude und stürmischer Begeisterung
zu spielen. Solange sich der Hund seine neue Bezugsperson noch nicht ausge-
sucht hat, würde ihn dies nur erschrecken und damit das sonst innige Verhält-
nis “Kind - Hund” evtl. für lange Zeit gestört werden. Lassen Sie Ihr Kind mit
dem Welpen nicht allein, so daß Sie jederzeit eingreifen können, damit der
Hund nicht durch die Liebesbezeugungen des Kindes irritiert und verunsichert
wird.
Es ist immer der Hund, der unsere Freundschaft sucht und nicht umgekehrt!!
Es wäre ratsam Ihrem kleinen Hund, einen zugfreien, warmen Platz zu bieten.
Am besten geeignet, zumindest für den Anfang, wäre ein Kugelkorb(eine
warme, kuschelige Höhle) und evtl. nachts ein Karton, den er mit seiner eigenen
Körperausstrahlung wärmen kann und indem er sich meldet, wenn er sich lösen
muss.

Das Futter:
Welpen füttert man bis zum Alter von ca. 6 Monaten dreimal täglich, im zweiten
Halbjahr zweimal am Tag. Danach je nach Bekömmlichkeit ein bzw. zweimal
täglich. Gute inhaltsreiche Nahrung ist die Grundlage für das richtige Heran-
wachsen eines jungen Hundes.
Schweinefleisch ist absolut tabu. Die Aujeszkysche Krankheit(Pseudo - Tollwut)
wird nachweislich durch die Fütterung von rohem Schweinefleisch auf den Hund
übertragen. Sie ist tödlich! Es gibt keine Heilungschance, wenn das Tier infiziert
ist.
Gefrorenes - jeglicher Art - kann schwerste Magen-Darmstörungen hervorrufen.
Zum Spielen und zur Kräftigung und Reinigung des Gebisses und während des
Zahnwechsels geben wir unseren Hunden von Zeit zu Zeit Sand oder Kalbs-
knochen. Die im Handel erhältlichen Kaustangen tun ihr übriges.
Am besten, unserer Erfahrung nach, haben sich Edelstahlnäpfe bewährt, die im
Gegensatz zu den Kunststoffnäpfen leichter zu reinigen sind.

Wurmkuren:
Wenn Sie Ihren neuen Hausfreund bei uns Zuhause abholen, hat er schon
mindestens vier Wurmkuren hinter sich. Ratsam ist es, 2-3 Tage vor der Wieder-
holungsimpfung, erneut zu entwurmen. Der Junghund sollte alle 3 Monate, bis
zu einem Alter von 1 1/2 Jahren entwurmt werden. Anschließend genügt ein
halbjährlicher Rythmus.

Impfungen:
Wenn Sie den Hund übernehmen, hat er eine Erstimpfung gegen Staupe,Hepatitis
Leptospirose, Parvovirose und Zwingerhusten erhalten. Zur Grundimmunisierung
muß diese Impfung auf jeden Fall wiedrholt werden.

Stubenreinheit:
Ein Welpe kann natürlich in diesem Alter noch nicht stubenrein sein, aber mit
etwas Geduld, guter Beobachtungsgabe und viel Liebe, lernt ein Welpe schnell
sein “Geschäftchen” an einem, ihm zugedachten Ort, zu erledigen.- Wir sind bei
den ersten beiden Würfen ( jeweils drei Welpen ) im Alter von sechs Wochen,
damit angefangen, sie tagsüber zu gegebener Zeit, nach draußen zu bringen. -
Bitte bestrafen Sie ihn nicht, wenn er in den ersten Tagen seine Spuren auf den
Fliesen oder dem Parkett hinterlässt.(es wäre ratsam, die Teppiche bzw. Läufer
erst einmal zu entfernen.)Bitte stupsen Sie in nicht in das “Unglück”. Er wäre
total verunsichert, denn er versteht Ihr Handeln nicht und würde jegliches Ver-
trauen verlieren.Gerade dieses liegt Ihnen ja fern.In den ersten Tagen müssen Sie
sehr aufmerksam sein! Kurz nach Beendigung des Schläfchens, nach demFressen
und wenn der Welpe suchend und kreisend herumläuft, befördern Sie ihn ins
Freie, damit er sich lösen kann.Bei Erfolg loben Sie ihn kräftig und halten evtl.
ein Leckerchen parat. Während er sich löst, benutzen Sie am besten immer
wieder einen bestimmten Ausdruck z.B. Pfütze machen.Er wird dieses Wort bald
mit seinem Handeln verknüpfen und später einmal genau wissen, was Sie von ihm
verlangen. Wir selbst haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht.Sollte dem
Welpen dennoch, nach einer gewissen Eingewöhnungszeit ein Missgeschick
passieren, reicht ein lautes “Nein oder Pfui” und Sie müssen ihn sofort ins Freie,
zu seinem Örtchen bringen.

Aufzucht:
Es ist sehr wichtig, daß Sie Ihren Welpen nicht überfordern und ihm seine nötige
Schlaf zukommen lassen.(Sie werden von uns über seine Wach-und Ruhephasen
informiert)
Auch weite Spaziergänge sind noch nicht zu emphfehlen. Ein Hund ist ein sehr
raschwüchsiges Tier, der noch schwache, weiche Knochenbau darf in der Wachs-
tumsphase nicht überanstrengt werden. Es ist im Grunde genommen, jedem selbst
überlassen, seinen Welpen in einer passenden Tasche zu transportieren. Besser
sind jedoch viele kurze Spaziergänge und die nötige Ruhe in vertrauter Um-
gebung. Ausgiebige Spaziergänge oder Fahrradtraining sowie sportliche Betätig-
ungen, dürfen erst nach dem Abschluß des Wachstums vorgenommen werden.
Der Sheltie ist in der Regel nach 12 Monaten ausgewachsen.
Wir möchten Ihnen auch Prägungsspieltage an Herz legen,Ihr Welpe bekommt
Kontakt zu Art- und Altersgenossen - entscheidene Lernvorgänge für die Bewältig-
ung des späteren Erwachsenlebens - und die sensible Phase, prägenden Lernens
und intensivstem Spielens wird nicht unter- bzw. abgebrochen.Prägungsspieltage
bieten einem Welpen all jene Entwicklungsvoraussetzungen, die ein Hund für
eine nicht gestörte Verhaltens- und Wesenentwicklung braucht. Suchen Sie so
lange, bis Sie wirklich einen guten Platz gefunden haben.

Reißzähne im Milchgebiss:
Wie Sie sicherlich wissen, verliert der Hund sein Milchgebiss. Dabei müssen sich
die Reißzähne mit ca. 16-20 Wochen langsam lösen und zu wackeln anfangen.
Mit ca. 6-7 Monaten müssen sie herausgefallen sein, ansonsten wenden Sie sich
bitte an den Tierarzt.

Größe:
Leider hält sich der Sheltie nicht immer an die im Standart vorgeschriebene
Größe.Zum Zeitpunkt der Abgabe ist es nicht bzw. kaum vorhersehbar, wie groß
Ihr neuer Freund werden wird.

Ohrenhaltung:
Der Standart schreibt folgende Ohrenhaltung vor:
2/3 des Ohres müssen stehen, das restliche 1/3 muss kippen.Es gibt nur wenige
Shelties, bei denen nicht konsequent während der Wachstumsphase nachge-
holfen wurde. Im Zeitraum der Zahnung und der Läufigkeit kann es auch vor-
kommen, daß sich die Ohren wieder aufstellen. Sobald dies geschieht, wenden
Sie sich sofort an uns oder führen die bereits besprochenen Methoden aus.

Noch ein Wort zu Sylvester:
Bitte nehmen Sie Ihren Hund nie zu Sylvester mit nach draußen. Er könnte einen
Schock für sein Leben bekommen!! Ein Knall, ein Kracher, ein Gezische, er
kann in Panik  geraten und es könnte sich eine Phobie für das ganze Leben daraus entwickeln.( Man braucht in diesem Fall vielleicht Hilfe eines Verhaltenstherapeuten,da der Hund evtl. mit der Zeit auch auf andere, ähnliche Geräusche panisch reagieren könnte)
Am besten bleiben Sie in der Sylvesternacht in der Nähe Ihres Hundes, stellen Sie
das Fernsehgerät oder die Stereoanlage lauter. Bei Anzeichen auftretender Angst
lenken Sie ihn ab, bitte nicht streicheln oder beruhigend auf ihn einreden, es
könnte seinen Schrecken nur verstärken.

Zu guter Letzt:
Ein entlaufender Hund, wird viel leichter gefunden, wenn Sie ihn beim
“ Deutschen Haustierregister” (kostenlos) aufnehmen lassen.Infos: Bundesge-
schäftsstelle des dtsch. Tierschutzbundes, Baumschulallee 15 in 53115 Bonn.

Zum Abschied:
Wir freuen uns, einen kleinen “Wondering Star” in verantwortungs- und liebe-
volle Hände geben zu dürfen. Wir stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur
Seite, denn die Betreuung endet nicht bei der Abgabe.
Eine Bitte: es wäre sehr hilfreich, wenn Sie uns über die weitere Entwicklung,
sowie besondere Vorkommnisse oder erkrankungen informieren würden. Mit
diesen Erkenntnissen haben wir die Möglichkeit, unsere Aufgabe als Züchter
gewissenhaft und gezielt zu erfüllen
.